Die Hasenheide
..."Frisch, fromm, fröhlich, frei...
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Der Volkspark Hasenheide, auch Jahnpark genannt,
ist ein ca. 50 Hektar großer Park an der Grenze Neukölln - Kreuzberg; zwischen U-Bhf. Hermannplatz, Südstern und dem Platz der Luftbrücke. Es gibt diverse Themen-Spielplätze, u.a. einen Märchenspielplatz, Tischtennisplatten, Schachtische, ein Tiergehege mit Streichelzoo und Ponyreiten, ein Naturtheater/Freiluftkino und ein Labyrinth aus Rhododendren. Neben einer schön angelegten Landschaft mit Biotopen und einem mit der Weile doch schon beachtlichem Tierangebot Lamas, Kamele, Kaschmirziegen,... gibt es auch eine ganze Reihe freilebender Tiere zu entdecken (Fischreiher, Bussarde etc).bietet die
Hasenheide vielen Freizeitsportlern eine ideale Sportstätte mit schönen Laufwegen. Neben Rosengärten befindet sich auch ein Urstromtal.Ein Ort, dessen Besuch sich lohnt, zumal die Besucher, aufgrund des Wandels der Bezirke, sich rasant "verjüngen" und er immer öfter Veranstaltungsort wird. Einige Anmerkungen zur Geschichte Die Hasenheide ist da, wo dereinst, so gegen 1678, der Kurfürst ein riesiges Hasengehege einzäunen ließ. Es wurde viel gejagt und in der kürfürstlichen Küche oft ein frischer Braten zubereitet. Nicht ohne Widerspruch seitens der Tempelhofer Bauern, die dort vorher ihr Vieh weideten. Ständige Rechtstreitigkeiten waren die Folge. Wer nun glaubt die Justiz sei heute eher langsam, dem sei auf die endgültige Klärung dieser Streitigkeiten, die erst im Jahre 1851 erreicht wurde, verwiesen. Zuvor, im Jahre 1808 war die Hasenheide schon vom königlichen Privatbesitz in Staatseigentum übergegangen. Da waren auch schon von 1764 beginnend, erste Parzellen vergeben und Gasthäuser errrichtet wurden. Die Tradition der Hasenheide als ein Ort der Vergnügungen nahm da ihren Anfang. Ein weitere Höhepunkt war die Eröffnung des ersten Turnplatzes in Preußen im Jahre 1811 durch Friedrich Ludwig Jahn. Von den ersten Turnübungen springen wir zu den Olympischen Spielen 1936, zum Umbau des Parks durch die Nationalsozialisten. Nach deren Herrschaft räumten vor allem Frauen den Schutt der zerbombten Stadt beiseite. Die höchste Erhebung der Hasenheide, ein 69 Meter hoher Berg, ist so entstanden. Sowohl den Trümmerfrauen als auch dem Turnvater Jahn hat man hier vor Ort ein Denkmal gesetzt. Die Hasenheide ein Ort der Gegenwart mit einer langen, interessanten Geschichte.
Holger Hackbusch

