Abfallarten aus privaten Haushalten
Wir alle verbrauchen Güter und erzeugen dabei das, was man gemeinhin Müll nennt. In den Fachkreisen der Müllentsorgung und des Recycling wird aber sehr wohl viel differenzierter unterschieden. Auch wir als einzelner Verbraucher sollten schon darauf achten, wie und wo wir unsere Abfälle entsorgen. Alles ist mit Kosten verbunden.
Eine richtige Bestückung der "Mülltonnen" ist daher wichtig, denn die Gebühren für die verschiedenen Tonnen sind sehr unterschiedllich. Sie zahlen die Gebühren mit Ihrer Miete. Hier ein Beispiel: das kostet die Tonne wenn sie einmal in der Woche geleert wird.
Richtig trennen heißt Betriebskosten sparen,
bedeutet Miete senken. 
Sperrmüll neben oder in die Tonnen gelegt, erhöht ebenfalls erheblich die Kosten. Es gilt also den Abfall für die Entsorgung sinnvoll zu trennen.
Grob unterscheiden kann man:
- Restmüll
- Bioabfall
- Altpapier in Pappe, Papier, Kartonagen (PPK)
- Altglas
- Leichtstoffverpackungen (LVP) siehe Grüner Punkt
- Sondermüll
- Sperrmüll
- Elektronikschrott
- Gartenabfälle
- Altkleidersammlung für Textilien und Schuhe
Abfalltrennung über die einzelnen Tonnen, die jeder kennen sollte ...
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) bietet unter anderem die Mülltrennung über die folgenden Tonnen an:

Das gehört in die Papiertonne: Zeitungen, Zeitschriften, Kartonagen, Papier- und Pappverpackungen.
Nicht hier einwerfen : Tapetenreste, verschmutztes Papier, Durchschreibepapier, beschichtetes Papier (Wachs-, grafisches- oder Fotopapier), Hygienepapiere.
Da Altpapier oft bei der Herstellung von neuem Papier als Rohstoff wiederverwertet werden kann, gehört Altpapier nicht in den Restmüll (Graue Tonne), sondern in die Blaue Tonne. Die zu entsorgenden Kartons sollten zerkleinert werden, um die Kapazität der "Blauen Tonne" optimal zu nutzen.

Das gehört in die Altglastonne: Einwegflaschen aller Art, Marmeladen- und Konservengläser.
Nicht hierher gehören: Spiegel, Draht- und Fensterglas, Glühbirnen, Leuchtstoffröhren und Haushaltsgläser (z.B. Kristall- und Trinkgläser, Kompottschalen), Laborglas.
Zu beachten ist eine konsequente Trennung von Bunt- und Weißglas, ohne die eine Wiederverarbeitung nicht möglich ist.

Das gehört in die Wertstofftonne: alle Verpackungen, die einen grünen Punkt haben.
Joghurt- u. Margarinebecher, Milch- und Saftkartons, Kunststoffflaschen (z.B. Spül-, Wasch- und Saftflaschen), Beutel, Einwickelfolie, Tragetaschen, Styroporschalen und Schalen für abgepacktes Obst oder Gemüse, Aluminiumfolie, -deckel und -schalen, Blechdosen
Nicht in die Wertstofftonne gehören: zum Beispiel Video- und Audiokassetten, Batterien.
Durch einen Preisaufschlag beim Kauf der Produkte wird die Abholung über die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack durch den Verbraucher vorausbezahlt, weitere Kosten fallen hier nicht an. Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterial sind Wertstoffe. Aus ihnen könnnen neue Produkte hergestellt werden.

Nur organische Abfälle gehören in diese Tonne, da aus diesen Resten Kompost für Gartenbau und Landwirtschaft gewonnen wird. Die Braune Tonne ist auch als Biotonne oder Biogut-Tonne bekannt.
Küchenabfälle sollten in altes Zeitungspapier gewickelt werden, um die Feuchtigkeit zu binden und der Madenbildung in der Biotonne vorzubeugen.

Hier hinein sollten zum Beispiel: Staubsaugerbeutel, Babywindel, Katzenstreu, Papiertaschentücher.
Nicht in diese Tonne gehören alle Abfälle, die in den anderen Tonnen gesammelt werden sollten, auch keine Schadstoffe und Elektroschrott.
Als Restabfall bezeichnet werden alle festen Abfälle aus Haushalten, Gewerbebetrieben und öffentlichen Einrichtungen, die sich nicht weiter verwerten lassen. Umgangssprachlich spricht man auch vom Hausmüll. Dieser kann teuer werden, nämlich dann wenn auch Wertstoffe über diese Tonne entsorgt werden. Es erhöht sich dadurch die Anzahl der abzuholenden Tonnen und somit auch der Preis. Wertstoffe also immer in den entsprechenden anderen Tonnen ablegen. So spart man Geld und schont die Umwelt.
Sperrmüll und Elektroschrott
sind nicht über die Tonnen im Hof zu entsorgen. Man kann beispielsweise alte Möbel, Teppiche, Matratzen und andere sperrige Einrichtungsgegenstände, Stereo-Anlagen, Kühlschrank, Haartrockner, Fahrrad, die Äste vom Apfelbaum oder Autoreifen auf entsprechenden Recyclinghöfen abgeben.
Außerdem gibt es über die BSR einen kostenpflichtigen Abholeservice für solche Gegenstände.
Schadstoffe
wie beispielsweise Altöl, Arzneimittel, Batterien, Farben und Lacke sowie Leuchtstofflampen dürfen nicht zusammen mit dem Restabfall entsorgt werden. Diese gefährlichen Abfälle sind zu den Schadstoffsammelstellen zu bringen.
Weitere Informationen über: http://www.bsr.del
aktualisiert 1.9.2010 fahl


Mülltrennung


